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Neubau der DRK-Rettungswache verbessert die Versorgung auf der rechten Rheinseite

Koblenzer Rotes Kreuz stellt Standort und Planungen vor

Das Bild zeigt die symbolische Übergabe der Baugenehmigung von Baudezernent Bert Flöck an den Vorsitzenden des Koblenzer Roten Kreuzes, Leo Biewer, im Beisein von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Koblenzer Roten Kreuzes, des Architekten Achim Wilbert sowie dem stellv. Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz, Markus Obel.

„Noch in diesem Jahr kann mit den Baumaßnahmen begonnen werden - das ist die wichtige Botschaft des Tages!“ so Leo Biewer, Vorsitzender des Koblenzer Roten Kreuzes. Nach Abschluss der Planungen und Er-teilung der Baugenehmigung stellt das Koblenzer Rote Kreuz gemeinsam mit dem Architekten Achim Wilbert und Vertretern der Stadtverwaltung das Bauvorhaben „DRK-Rettungswache rechte Rheinseite“ vor.

Mit dem Neubau der Rettungswache wird die rettungsdienstliche Versorgung der wachsenden Koblenzer Bevölkerung in den rechtsrheinischen Stadtteilen wesentlich verbessert. „Die neue DRK-Rettungswache trägt nachhaltig zur Sicherung der zeitnahen und qualitativ hochwertigen rettungsdienstlichen Absicherung der Koblenzer Bürgerinnen und Bürger auf der rechten Rheinseite bei.“ so Bert Flöck, Baudezernent der Stadt Koblenz.

Seit 2005 wird die DRK-Rettungswache auf der rechten Koblenzer Rheinseite im Feuerwehrgerätehaus Koblenz-Ehrenbreitstein betrieben. Da die dortigen Gegebenheiten den notwendigen Anforderungen nicht entsprechen, beispielsweise in den Umkleidebereichen und Sanitäranlagen, stellte der Standort von Beginn an nur eine Übergangslösung dar.

Die intensive Standortsuche, die in den Jahren 2012 und 2013 betrieben wurde, gestaltete sich äußerst schwierig. Der Standort der Wache musste aus einsatztaktischen Erwägungen möglichst zentral gelegen sein, um sowohl die ufernahgelegenen Stadteile als auch die Höhenstadtteile auf der rechten Rheinseite schnellstmöglich erreichen zu können. Gleichzeitig galt es, bau- und eigentumsrechtliche Bedingungen zum Bau eine Rettungswache vorzufinden. Nach eingehender Prüfung weniger Alternativen stellte sich der Standort Balthasar-Neumann-Straße 10 als einzig realisierbare Variante dar. Gleichzeitig bietet der Standort optimale einsatztaktische Voraussetzungen.

Die erste Bauvoranfrage zur Errichtung einer Rettungswache auf dem Grundstück erfolgte im Juli 2014. Anfang 2016 konnte die Rodung des Grundstückes erfolgen. Die Ergebnisse des Bodengutachtens ermöglichten dann die weiteren Planungen, sodass im Dezember 2016 der Bauantrag gestellt werden konnte. Nunmehr liegt die Baugenehmigung vor. Geplant ist, mit den ersten Arbeiten nach der Sommerpause zu beginnen. Die Fertigstellung soll im zweiten Halbjahr 2018 erfolgen.

Nach derzeitigen Planungen werden an der neuen DRK-Rettungswache ein Rettungswagen rund um die Uhr sowie zeitweise ein Intensivtransportwagen sowie ein Kranktransportwagen vorgehalten.

Auf einer Fläche von etwa 225 Quadratmetern werden den Rettungskräften dann Sanitär- und Hygieneeinrichtungen, Umkleide-, Aufenthalts- und Ruhe-räume sowie ein Büro zur Verfügung stehen. Für eine Fahrzeug- und Waschhalle sowie Lagerräume sind etwa weitere 200 Quadratmeter Fläche vorgesehen. Zusätzlich wird, aufgrund des Gefälles auf dem Grundstück, ein Kellerraum mit einer Gesamtfläche von 90 Quadratmetern für weitere Lagermöglichkeiten errichtet.

16. Juni 2017 12:47 Uhr. Alter: 29 Tage